Chrissy Teigen über Fehlgeburt: 'Wäre fast gestorben'

Offene Worte

Chrissy Teigen über Fehlgeburt: 'Wäre fast gestorben'

Model Chrissy Teigen spricht erstmals über ihre Fehlgeburt.

Am 1. Oktober machte Chrissy Teigen einen schrecklichen Schicksalsschlag öffentlich. Das Model, das mit Sänger John Legend verheiratet ist, teilte Bilder aus dem Krankenhaus. Sie dokumentieren die Geburt von Sohn Jack, der tot auf die Welt kam. 

Fans gaben ihr Kraft

In den Wochen danach hat sich  Teigen  erst einmal nicht gemeldet, Zeit gebraucht, sich zu fangen. Nun hat sich die 34-Jährige erstmals nach dem schrecklichen Verlust wieder an ihre Fans gewandt. Sie hat einen langen Brief geschrieben, in dem sie einiges anspricht: "Es fühlt sich richtig an, mit einem Dankeschön zu beginnen." Viele Nachrichten hätten sie erreicht, Teigen fühlte sich von den unzähligen Zeilen in ihrer Trauer aufgefangen. Sie beschreibt, was passiert sei, im Detail: "Ich habe einfach versucht den kleinen Kerl auf 28 Wochen zu bringen, eine 'sichere' Zone für den Fötus."

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I didn’t know how to come back to real life so I wrote this piece for Medium with hopes that I can somehow move on but as soon as I posted it, tears flew out because it felt so....final. I don’t want to ever not remember jack. . . Thank you to everyone who has been so kind. Thank you to the incredible doctors who tried so hard to make our third life a reality. Thank you to my friends and family and our entire household for taking care of me through all the adult diaper changes, bed rest and random hugs. Thank you John for being my best friend and love of my life. A lot of people think of the woman in times like this but I will never forget that john also suffered through these past months, while doing everything he could to take care of me. I am surrounded, in a human therapy blanket of love. I am grateful and healing and feel so incredibly lucky to witness such love.

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Teigen: "Wechselte meine eigenen Windeln"

Doch die Blutungen, die sich wegen einer vorzeitigen Plazentalösung einstellten, waren schließlich zu gravierend. "Im Bett blutete ich zwar leicht, aber dafür den ganzen Tag. Ich wechselte alle paar Stunden meine eigenen Windeln, wenn das Blut unangenehm wurde." Täglich besuchten sie Ärzte zu Hause, die versuchten ihr Hoffnung zu geben.

Chrissy Teigen über Fehlgeburt: 'Wäre fast gestorben'

Doch dann verlor das Model immer mehr Blut, kam ins Krankenhaus: "Nach ein paar Nächten im Krankenhaus sagte mir mein Arzt, was ich sowieso schon wusste: Es war Zeit sich zu verabschieden." Ihr Sohn sei nicht mehr zu retten, wenn sie selbst mehr Blut verlieren würde, könnte auch ihr Zustand kritisch werden. Sie heulte Rotz und Wasser und am nächsten Morgen wurde der kleine Jack geboren. Die Familie konnte sich in Ruhe verabschieden und Chrissy küsste die Hände und Füße ihres Sohnes: "Ich habe keine Ahnung, wann ich aufgehört habe." Jacks Asche wollen die Eltern unter einem Baum verstreuen.