Joss Stone brachte Wien den Sommer zurück

2.200 Fans bei der Soul-Queen

Joss Stone brachte Wien den Sommer zurück

Joss Stone lieferte am Donnerstag in die Wiener Arena das erste große internationale Konzert-Highlight in Zeiten der Pandemie. 

Im Juli 2014 musste Joss Stone ihr Wien Konzert in der Open Air Arena nach nur einer Stunde wegen sintflutartigem Regen abbrechen. Auch am Donnerstag zogen noch Nachmittags wieder dicke Gewitterwolken über Erdberg. Aber pünktlich zu Konzertbeginn hatte der Himmel ein Einsehen. Das erste große internationale Konzert-Highlight in Zeiten der Pandemie fiel nicht ins Wasser sonder ging viel mehr bei einem chilligen Spätsommer-Abend über die Bühne. 2.200 Fans tanzten dabei mit der Soul-Queen den Corona-Frust weg.

© zeidler
Joss Stone brachte Wien den Sommer zurück
× Joss Stone brachte Wien den Sommer zurück

Ein Konzert-Wunder in Wien und das fast unbemerkt und ohne großartiges Rundum-Getöse: der zunächst von 2020 auf den August 2101 und dann noch mal um 3 Tage verschobene Wien-Termin war nämlich nicht einmal auf der Homepage von Joss Stones gelistet. Wer sich darauf berufen hatte und doch nicht in die Arena kam hat Großes versäumt!

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Vom Opener The Chokin' Kind bis zum Finale Right to Be Wrong, bei dem sie Dutzende langstielige Sonnenblumen ans euphorische Publikum verteilte, brachte Stone bei fast frostigen 17 Grad den Sommer zurück. Den Soul sowieso. Wie immer barfuss auf der Bühne trippelte sie im knallroten Kleid 100 kurzweilige Minuten lang durch ein gefälliges, von acht-köpfiger Band vorangetriebenes Greatest-Hit-Programm rund um Super Duper Love oder Big Ol' Game und stimmte dabei auch Coverversionen wie I say a little Prayer (Aretha Franklin) oder It's a Man's Man's Man's World (James Brown) an.

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Joss Stone brachte Wien den Sommer zurück
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Bei schwer nach Drogen-Konsum verdächtigen Ansagen wo sie u.a minutenlang über eine Marihuana-Therapie für ihren Hund philosophierte kamen auch immer wieder Erinnerungen an das letzte verregnete Wien-Konzert hoch. „Das werde ich mein Leben lang nie vergessen. Aber heute ist es mindestens genauso gut.“ Der tosende Applaus von 2.220 Fans gab ihr Recht.