Hayek: 'Weinstein wollte mich töten'

Übergriffig

Hayek: 'Weinstein wollte mich töten'

Eine weitere Frau äußerte sich nun zu Harvey Weinstein (65): Die mexikanische Schauspielern Salma Hayek (51) hat sich in einem Text für die "New York Times" ebenfalls als Opfer sexueller Übergriffe des Hollywood-Moguls beschrieben. "Harvey Weinstein war auch mein Monster", schreibt Hayek in dem am Mittwoch, 13. 12., veröffentlichten Text. Darin skizziert sie ihr erst gutes Verhältnis zu Weinstein, der in der Branche als kreativer Mensch galt, der auch bereit war, Risiken für Filmprojekte einzugehen. 

Drohung

Doch das positive Bild eines: "loyalen Freundes und Familienmenschen" wandelte sich, als Hayek enger mit Weinstein zusammenarbeitete: "Alles, was ich jetzt weiß, da frage ich mich, ob es nicht meine Freundschaft mit ihnen (Anmerkung sie meint einen Regisseur und die frühere Ehefrau Weinsteins, Elizabeth Avellan) - und Quentin Tarantino und George Clooney - war, die mich vor einer Vergewaltigung gerettet hat."  Er habe sie zu dutzenden sexuellen Handlungen zwingen wollen und auf ihre Ablehnung mit Wut und Androhung von Gewalt reagiert. Einmal habe er sogar gedroht, sie umzubringen: "Ich werde dich töten, glaube nicht, dass ich es nicht tue!" Besonders schlimm litt Hayek unter Weinstein, als sie zusammen am Film "Frida" arbeiteten. Die filmische Umsetzung von Malerin Frida Kahlos Leben war ein Herzensprojekt für die Schauspielerin, die in dem Film auch die Hauptrolle übernahm. Weinstein zwang sie darin zu einer Nacktszene. 

Übergriffe 

Sie habe über die Vorfälle jahrelang geschwiegen, schreibt Hayek. Erst jetzt, nachdem zahlreiche andere Frauen - darunter berühmte Hollywood-Schauspielerinnen wie Ashley Judd - Weinstein öffentlich sexuelle Übergriffe bis hin zu Vergewaltigung vorwerfen, habe sie den Mut bekommen, auch ihre Erlebnisse öffentlich zu machen. Lesen Sie ihren Original-Text hier nach.

Therapie

Weinstein ist inzwischen von seiner Firma entlassen worden. Er hat Fehlverhalten zugegeben, weist Vergewaltigungsvorwürfe jedoch zurück. Derzeit soll er eine Therapie machen. Zu den Aussagen von Hayek war zunächst keine Stellungnahme Weinsteins bekannt.
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