Kult-Band Minisex klagt FPÖ-Kickl

Aufregung im Nationalrat

Kult-Band Minisex klagt FPÖ-Kickl

Minisex-Frontman Nemeczek ist sauer und das aus gutem Grund. 

Minisex-Frontmann Rudi Nemeczek traute seinen Ohren nicht als er bei der heutigen TV-Übertragung aus dem Nationalrat seinen Kult-Hit „Rudi, gib acht“ vernahm.

Der Grund für die Aufregung: FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl wollte seiner Rede wohl einen besonderen Anstrich verleihen und bediente sich dabei an dem Kult-Hit aus dem Jahre 1984.

So weit, so ärgerlich für Nemczek der nur wenige Stunden nach stattgefundener Sitzung seinem Ärger auf Facebook Luft machte und nun sogar seine Anwälte einschalten wird.

© Facebook / Minisex

Der Stein des Anstoßes im Video: 
Video zum Thema: Kickl verwendet Passage von Minisex-Lied in Rede
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Wiederholen

 

Minisex-Frontmann Nemeczek legt im Interview mit oe24 nach: 

„Rudi, gib acht ist einer unserer großen Hits und ein österreichischer Evergreen, den lass ich ganz sicher nicht von rechten Verschwörungstheoretikern vereinnahmen und mit irgendeinem rechten Dreck umtexten“

„Sollte ich vor Gericht erfolgreich sein, so werde ich selbstverständlich die gesamte Summe für einen guten Zweck spenden“ so Nemeczek zu oe24.

Und auch an seine Plattenfirma Sony hat er eine kleine Bitte: „Es wäre schön, wenn auch die Plattenfirma aktiv werden würde“

Unterstützung aus dem Netz 

Derweil wird Nemeczek für seine Kampfansage auf Facebook gefeiert, dutzende Kommentare und User die dem Frontmann ihre Unterstützung zusichern sammelten sich innerhalb kürzester Zeit auf der Seite der Band.

Da sollte wohl eher Herbert anstatt Rudi acht geben.