Mode-Streit: Rassismus-Vorwurf gegen Mucha

Designer attackiert Elite-Herausgeberin

Mode-Streit: Rassismus-Vorwurf gegen Mucha

Die „Shopping Queen“ und der Star-Designer zanken sich seit der Modenschau.

 

Über Geschmack lässt sich also doch streiten – zumindest, wenn man sich die neuesten Ereignisse im Rahmen der MQ Vienna Fashion Week ansieht. „Shopping Queen“ Ekaterina Mucha postete mehrere Storys von der Modewoche, sie war unter anderem auch bei der Show von Designer Nikola Zivanovic, besser bekannt als Niko Niko, zu Gast. Was sie dort sah, sagte ihr nicht zu. „Das erinnert mich an Karneval in Rio“, schrieb sie zu den Tüll-Outfits des Designers. Haute Couture sei etwas anderes. Dem Modemacher passte dies gar nicht.

Der Fashion-Streit geht in die nächste Runde

Eklat. In einer Privatnachricht an Ekaterina schrieb der Designer: „Old lady.“ Keiner habe sie nach ihrer Meinung gefragt. Mucha selbst ist auch Herausgeberin des Modemagazins Elite und findet, dass sie sehr wohl Kritik anbringen darf. Auch Ehemann Christian Mucha holt zum Rundumschlag gegen den Couturier aus: „Von Niko Niko haben wir bisher nicht besonders viel Kreatives gesehen.“ Der Designer sei schlichtweg ein „Egomaniak“. Dankbarkeit kenne er nicht. „Als Ekaterina dann noch postete, dass sie ein Modell von ihm schon einmal 2019 bei H&M, also bei einem Diskonter, gesehen hat, war plötzlich der Teufel los“, schreibt Mucha. Niko Niko ging gar so weit, der Fashionista Rassismus vorzuwerfen, da er nur dunkelhäutige Frauen am Catwalk hatte. „Ich finde das unerhört. Ich habe nichts gegen seine Models gesagt.“ Es fehle ihm einfach an sachlicher Kritik, denn „sonst hätte er Ekaterina wohl nicht gesperrt  …“, legt Christian Mucha auf Facebook nach.