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Zehn Tage im Spital

Sarkissova über ihre Corona-Erkrankung: "Ich hatte Todesangst"

Am 20. November wurde Karina Sarkissova positiv getestet. Im Interview mit ÖSTERREICH spricht sie nun erstmals über ihren Krankheitsverlauf

Schock. Am Weg zum Halbfinale der Dancing Stars erhielt TV-Jurorin und Ballerina Karina Sarkissova die Diagnose, dass sie positiv auf Corona getestet wurde. Zu Beginn sprach sie von einem leichten Krankheitsverlauf und nur wenigen Symptomen. Doch innerhalb weniger Tage wurden die Anzeichen immer schlimmer und Sarkissova musste sogar ins Spital. Im ÖSTERREICH-Interview spricht sie jetzt erstmals darüber, wie schlimm es wirklich um sie stand.
 
ÖSTERREICH: Wie geht es Ihnen jetzt, zwei Wochen nach der Infektion?
Karina Sarkissova: Es wird Gott sei Dank besser und ich bin wieder zu Hause, aber ich fühle mich noch etwas schwach. Meine Werte sind auf jeden Fall bereits negativ.

ÖSTERREICH: Wie schlimm war Ihr Krankheitsverlauf?
Sarkissova: Es war die schlimmste Zeit meines Lebens. Ich bekam 34 Infusionen und viele Me­dikamente. Wegen der Atembeschwerden hatte ich eine Sauerstoffmaske. Ich konnte weder auf­stehen, noch etwas essen. Dazu kam, dass ich fast nichts gehört, geschmeckt oder gerochen habe. Ich hatte Todesangst und habe zu Gott gebetet, dass ich meine Kinder noch einmal sehen kann.
 
ÖSTERREICH: Wie lange ­waren Sie im Spital?
Sarkissova: Zehn Tage lang. Ich hatte eine beidseitige Lungenentzündung und dachte wirklich, dass ich sterben werde. Ich hatte keine Kontrolle über meinen Körper und habe im Spital auch Leute an ­Corona sterben sehen.
 
ÖSTERREICH: Was würden Sie Menschen raten, damit ihnen das erspart bleibt?
Sarkissova: Ich finde, die Regierung sollte noch strengere Maßnahmen setzen. Wenn ich im Supermarkt oder in der Apotheke bin, halten die Menschen fast keinen Abstand. Zusätzlich zur Maske sollte man vielleicht Handschuhe tragen, ist mein Tipp.