Wut-Talk: Nina Proll wird wieder laut

Interview im "Seitenblicke"-Magazin

Wut-Talk: Nina Proll wird wieder laut

Nina Proll liefert T-Shirts und heiße Sprüche. Rundumschlag via „Seitenblicke“.

„Es ist die Aufgabe des Künstlers, den Mund aufzumachen und der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten!“ Im aktuellen Seitenblicke-Magazin wird Nina Proll (46) wieder laut. Nach dem Covid-Protest-Song I zag di au und der dazugehörigen T-Shirt-Kollektion („In der Kürze des Spruchs liegt die Würze“) setzt das ORF-Vorstadtweib jetzt zum verbalen Rundumschlag aus.

Proll wütet gegen Lockdown („Die Maßnahmen waren völlig willkürlich, unverhältnismäßig und nicht evidenzbasiert“), die Maskenpflicht („Ich finde es bemerkenswert, dass es keinen größeren Aufschrei gab, als die Maßnahmen teilweise für gesetzwidrig erklärt wurden“) und das De-facto-Beufsverbot für Künstler. „Wenn man den Menschen weiterhin einredet, dass Theaterbesuche lebensgefährlich sind, wird ohnehin niemand mehr kommen!“

© TZOe Artner

Dafür wurde für Proll die Corona-Krise an der Seite ihres Gatten Gregor Bloéb (52) wenigstens nicht zur Beziehungsprüfung: „Wir kamen damit eigentlich gut zurecht und haben die viele gemeinsame Zeit genossen. Unsere Kinder waren überglücklich: keine Schule! Unsere einzigen Konflikte waren: Was kochen wir heute?“