'Dschungelcamp': Ekelshow steht vor dem Aus

TV-Format wackelt

'Dschungelcamp': Ekelshow steht vor dem Aus

WAAAS? Müssen wir auf Spinnen essende Promis und Zickereien verzichten?

Gerade erst hat RTL seinen Corona-Notplan offiziell kund getan: So wie das britische Pendant „I‘m A Celebrity… Get Me Out Of Here!“ sollte auch "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" statt im Dschungel im Vereinigten Königreich produziert werden. Wegen der Corona-Pandemie haben die Produzenten der Kult-Ekelshow beschlossen, die Sendung im Grusel-Schloss Gwrych-Castle zu drehen.

 

 

Corona-Bestimmungen

Doch auch diese Variante scheint alles andere als sicher zu sein. Denn wie nun in britischen Medien berichtet wird, sollen die Pandemie-Maßnahmen in der Region Conwy (North Wales), in der die Burg steht, verschärft werden. Laut der Sun sollen bald in Kraft tretende Abstandsregeln nun verbieten, dass mehrere Leute in geschlossenen Räumen zusammen sind. Bei den frostigen Temperaturen, die im Jänner herrschen ist eine Verlegung ins Freie nicht möglich. Zudem werden auch die Reisebedingungen rigider: Keiner darf ohne guten Grund nach Schottland einreisen. Ob eine TV-Produktion als Grund zählt? 

Dschungelcamp doch in Deutschland?

Nun wird gemunkelt, das Dschungelcamp könne vielleicht nach Deutschland verlegt werden. Immerhin gibt es dort ja auch Burgen oder Schlösser, die man zu einem gruseligen Setting umgestalten kann. Fest stehen jedenfalls die Moderatoren; Sonja Zietlow und Daniel Hartwich. Bewährt hat sich so eine Verlegung bereits für ein anderes RTL-Format, nämlich "Das Sommerhaus der Stars". Dort geht es, wie jedes Jahr, saftig zu. Doch sollten die Bestimmungen noch strenger werden, könnte die Show tatsächlich vor dem Aus stehen.