Nachhaltiges Österreich

Nachhaltig Einkaufen – auf was Sie achten sollten

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Wir als Verbraucher haben einen enormen Einfluss auf unsere Umwelt und können schon mit kleinen Veränderungen in unseren Routinen Großes bewirken. Angefangen beim Einkaufen:  

Nachhaltig Einkaufen- aber wie geht das überhaupt? Wir stellen Ihnen 5 einfache Tipps vor, mit denen Sie Ihren Einkauf im Handumdrehen nachhaltiger gestalten können.


Was bedeutet nachhaltig Einkaufen überhaupt?

Nachhaltige Produkte werden energiesparend und umweltfreundlich produziert. Indem Sie auf den Einkauf nachhaltiger Produkte achten, reduzieren Sie Müll und CO2, was der Umwelt zugutekommt. Außerdem erhalten die Arbeiter in der Herstellung nachhaltiger Lebensmittel eine faire Bezahlung und arbeiten unter angemessenen Umständen.


Bringen Sie einen eigenen Beutel mit

Nachhaltiges Einkaufen beginnt schon vor der Auswahl der Lebensmittel. Nutzen Sie einen eigenen mitgebrachten Stoffbeutel für Ihren Einkauf und verzichten Sie auf Papier oder Plastiksackerl aus dem Supermarkt! Sie produzieren weniger Müll und schützen somit die Natur.


Greifen Sie zu regionalen und saisonalen Produkten

Achten Sie beim Kauf von Obst und Gemüse darauf, dass es sich um regional angebaute und saisonale Produkte handelt! Erdbeeren im Winter schmecken zwar gut, sind aber von weit her importiert und haben alleine durch den Flug eine Menge CO2 verursacht. Außerdem werden die Lebensmittel genetisch modifiziert, damit sie auch bei uns im Supermarkt noch gut aussehen und schmecken. Greifen Sie zu Obst und Gemüse, das saisonal in der Region angebaut wurde und reduzieren Sie so den CO2 Ausstoß.

Saisonales Obst und Gemüse im Korb
© Getty Images
× Saisonales Obst und Gemüse im Korb


Achten Sie auf Siegel

Es gibt verschiedene Siegel, die nachhaltige Produkte kennzeichnen:

 

  • Bio- Siegel: Produkte mit dem Bio- Siegel sind frei von Pestiziden und ohne Gentechnik hergestellt. Das ist nicht nur gesünder für unseren Körper, sondern schützt auch die Umwelt, da keine chemischen Pflanzenschutzmittel genutzt werden und somit nicht in die Erde und das Grundwasser gelangen können.
  • Fairtrade: Lebensmittel mit einem Fairtrade Siegel kommen meist aus wirtschaftlich benachteiligten Ländern. Das Siegel gewährleistet eine Produktion unter fairen Bedingungen und langfristige Handelsbeziehungen.
  • GEPA: Das GEPA- Siegel beweist, wie das fairtrade Logo, eine gerechte Entlohnung und Behandlung im Herstellungsprozess. Seine Standards gehen allerdings noch über die der fairtrade- Anforderungen hinaus.

 

Vermeiden Sie Plastikverpackungen

Entscheiden Sie sich bei Ihrem Einkauf für unverpackte frische Produkte. Viele Lebensmittel sind mehrfach in Plastik verpackt, dieses ist schwer recyclebar und verschmutzt unsere Umwelt. Durch das Vermeiden von Plastikverpackungen wird weniger Müll produziert und unsere Umwelt sauberer gehalten.

 

Weniger tierische Produkte kaufen 

Versuchen Sie, weniger Fleisch und Milchprodukte zu konsumieren. 83% der Ackerflächen werden zum Anbau von Viehfutter und als Weideflächen genutzt. Die Tierhaltung liefert aber nur 18% der Kalorien! Diese ineffiziente Nutzung trägt dazu bei, dass weniger Getreide angebaut werden kann und unzählige Menschen auf der Welt hungern müssen. Die Ackerflächen werden zudem mit Dünger behandelt, was eine große Menge an klimaschädlichem Lachgas freisetzt.

Wir als Nachfrage bestimmen das Angebot. Durch viele kleine Anpassungen und Veränderungen in unserer Einkaufsroutine können wir das Angebot im Supermarkt langfristig und effizient beeinflussen und zu einer nachhaltigeren Umwelt beitragen.   

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