Segler beobachten Geburt einer Insel

Irre Fotos zeigen Naturschauspiel

Segler beobachten Geburt einer Insel

Ein Unterwasservulkan drückt Landmasse an die Oberfläche.

Es ist ein Naturschauspiel das nur die Wenigsten miterleben dürfen. Die Crewmitglieder der Yacht Maiken zählen zu diesen Glücklichen. Als sie durch den südlichen Pazifik segelten, wurden sie Zeugen von der Geburt einer neuen Insel.

Sandteppich an Meeresoberfläche

Sie segelten über den Ozean in der Nähe der Vava’u Inseln in Tonga, als sich die Meeresoberfläche verändert. Es scheint so, als würde sich mitten im Meer ein Sandteppich ausbreiten.  Es begann zu blubbern und anschließend breitete sich der Teppich weiter aus. Aber es waren keine gewöhnlichen Sandkörner, sondern kleine vulkanische Steine. „Wir blickten gerade aus und es sah aus, als wäre da kein Wasser mehr, sondern die Sahara“, schildert Fredrik Fransson gegenüber „Discover“ die Situation.

Neues Land

Woher all der Sand kam, verstanden sie erst kurz darauf. Dann explodierte nämlich in der Ferne ein Unterwasservulkan. „Wir haben dunkle Rauchwolken am Himmel gesehen und dachten uns, es müsse sich um einen Vulkan handeln“, so Frensson. Die Segler wurden neugierig und hielten Kurs auf den Vulkan. Plötzlich gab es eine erneute Explosion und hinter der Aschewolke war plötzlich neues Land zu sehen.

Der Ausbruch von Unterwasservulkanen ist wahrlich keine Seltenheit. Dass sie aber so nahe an der Oberfläche stattfinden sehr wohl. Dank den Seglern, kann man sich die spektakulären Bilder im Internet ansehen.


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