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chronik

15-jähriger Schüler beim Klettern im Bluntautal abgestürzt

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Schwere Verletzungen erlitt am Sonntag ein 15-jähriger Schüler nach einem Kletter-Unfall im Bluntautal in Golling (Tennengau).

Der Teenager dürfte laut Polizei acht bis zehn Meter in die Tiefe gestürzt sein. Er wurde vom Notarztteam des Rettungshubschraubers "Christophorus 6" geborgen und in die Chirurgie West des St.-Johanns-Spital nach Salzburg gebracht.

"Der Schüler war ansprechbar, die Verletzungen dürften nicht lebensgefährlich sein", sagte Günther Jölli von der Polizeiinspektion Golling, der zur Unfallstelle geeilt war. Der Bub wollte zusammen mit zwei Gollinger Freunden, 13 und 15 Jahre alt, auf die Vorwand des "Grazspitzes" klettern.

Nach den ersten zehn Metern, die er noch ungesichert bewältigte, wusste er offenbar nicht mehr weiter und seilte sich ab. Warum er dann das Seil ausgelassen hatte, war vorerst noch unklar. Der Alpinist stürzte ab und blieb am Fuß der Felswand auf rund 600 Meter Seehöhe liegen.

Die Kletterkollegen des Verunglückten holten per Handy Hilfe. Dass die Jugendlichen zu dieser Jahreszeit in die zerklüftete Wand einstiegen, die zum Klettern ohnehin nicht sehr geeignet sei, bezeichnete der Polizist als "völlige Schnapsidee".

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