300.000 Österreicher haben Schusswaffen

Rekordnachfrage

300.000 Österreicher haben Schusswaffen

Immer mehr Menschen wollen sich eine Waffe kaufen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Morde.

Waffen in Privatbesitz – immer wieder schockieren Auseinandersetzungen mit tödlichem Ausgang. Vor wenigen Wochen etwa schoss ein Trafikant in Wien einen Räuber nieder. Etwa 300.000 Menschen in Österreich haben die Berechtigung, Waffen zu besitzen.

Anstieg der Morde
Einige Jahre lang ging die Zahl zurück. Seit dem Vorjahr wollen immer mehr Menschen eine Erlaubnis­karte, um Waffen zu besitzen. Derzeit herrscht Rekordnachfrage: Allein in Wien wurden im Vorjahr um 41 Prozent mehr Waffen­besitzkarten ausgestellt.

Seit dem enormen Anstieg an Waffen in Privatbesitz steigt parallel auch die Anzahl an Morden. 2008 wurden 101 Menschen ermordet, 2009 stieg die Zahl bereits auf 141. Das entspricht einer Steigerung von 40 Prozent. Waffenbesitz ist zum heißen Politthema geworden. Die FPÖ tritt für „automatischen Anspruch auf Waffenbesitz für gefährdete Personengruppen wie Taxifahrer oder Trafikanten“ ein. Die Grünen sind strikt dagegen.

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