Kleines Mädchen mit Ostereiern

Das Lockdown-Ostern in Zahlen

73 % feiern heute nur mit engster Familie

Es wird ein „Osterfest light“ wegen der Maßnahmen, 73 % feiern nur mit engster Familie. 

Fest. Hochspannung vor dem Eintreffen des Osterhasen. Heuer – beim zweiten Osterfest im Lockdown – dürften die Nester noch praller als sonst gefüllt sein, das besagen diverse Studien.

Großzügigkeits-Rekord

Mitten in der Pan­demie sind Österreicher am großzügigsten: Laut Handelsverband gibt jeder im Schnitt 95 Euro für Geschenke aus. Im Vorjahr, als die ­Krise begann, waren es 40 Euro, davor aber nur 65. Grund für die größeren Geschenke heuer: Seit einem Jahr haben wir weniger Möglichkeiten unser Geld auszugeben, wir sparen derzeit doppelt so viel wie noch vor der Krise.

Familienfest

Von denen, die feiern, wollen 73 % den Feiertag Corona-konform im eng­sten Familienkreis verbringen (Studie: Research Affairs für ÖSTERREICH). 8 % planen mit Freunden aus einem anderen Haushalt zu feiern, was in sechs von neun Bundesländern erlaubt ist (siehe ganz rechts). Nur 4 % wollen in größerer Runde feiern. Das widerspricht dem Lockdown.

Eiersuche

95 % der Familien suchen das perfekte Versteck für das Osternest. Laut Immoscout24 werden dazu Tiefkühler und Wasch­maschinen immer beliebter. Tipp an die Kinder: Die meisten Nester findet man in Blumentöpfen (16 %) gefolgt von „unter Möbelstücken“ (15 %).

Neben Schokolade und Eier freuen sich heute die meisten (33 %) über Spielzeug. Jeder Fünfte bekommt Geld oder Bücher. 

Papst feiert einsames Ostern

Einsam und eingeschränkt, so sind auch die Osterfeiern des Papstes im Vatikan. Papst Franziskus wollte am Samstag ­unter Corona-Bedingungen die Osternacht feiern. Die Messe im Petersdom wurde auf 19.30 Uhr vorverlegt, denn ab 22.00 Uhr gilt eine Ausgangssperre. Beeindruckend waren die Bilder von der Kreuzwegprozession am Karfreitag, den Franziskus auf dem weitgehend leeren Petersplatz beging. Am Sonntag will Franziskus die Ostermesse feiern und den Segen „Urbi et orbi“ spenden.

Auch in Österreich beherrschen die Maßnahmen die religiösen Feierlichkeiten. Messen sind nur mit FFP2-Masken und unter Wahrung von mindestens zwei Metern Abstand erlaubt. Im Stephansdom in Wien leitet Kardinal Schönborn die Messen. 

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