Boykott

8.000 Kinder verweigern Schultests

Bei der Testoffensive an Österreichs Schulen ziehen nicht alle Schüler mit.

Wien. Am Montag starten alle Schulen Österreichs in den Präsenzunterricht. Dabei kommen die sogenannten „Nasenbohrer“-Tests ganze drei Mal pro Woche zum Einsatz. Das Testen bleibt auch weiterhin freiwillig, wer sich verweigert, muss zu Hause bleiben. 8.000 dieser Testverweigerer gibt es in ganz Österreich. „Wir gehen davon aus, dass diese Zahlen mit dem Vollbetrieb und dem Ninja-Pass noch weiter sinken werden“, so das Bildungsministerium.

Sinkende Zahlen, individuelle Betreuung

Verweigerer. Derzeit wollen sich 0,8 % aller Schüler (rund 8.000) nicht testen lassen. In der Vorwoche waren es mit 0,9 % noch knapp 10.000. Trotz dieser negativen Tendenz stellen diese Schüler das Lehrpersonal vor zusätzliche Herausforderungen. Denn: wer nicht testen will, muss von zu Hause aus lernen.

Distance Learning. Die Angebote für den Fernunterricht bleiben auch weiterhin bestehen. Während es bei den Volksschulen vor allem Arbeitspakete für die Kinder gibt, wird der Unterricht bei den älteren Schülern individuell geregelt. Hausübungen und Mitarbeit werden so auch in der Ferne kontrolliert.

Das ist die Lage an unseren Schulen

  • Schüler. 557 Schulpflich­tige wurden diese Woche positiv getestet – deutlich weniger als in der Vorwoche (ca. 1.100).
  • Länder. Am meisten Neu­infektionen gab es in Wien (257), der Steiermark (110) In Kärnten waren es hingegen nur 19.
  • Schließungen. Zwei Schulen mussten aufgrund der Infektionslage diese Woche geschlossen werden.
Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten