So brutal ist die Situation am Hauptbahnhof

Gewalt-Hotspot

So brutal ist die Situation am Hauptbahnhof

Asylwerber lieferten sich eine brutale Massenschlägerei – die Situation ist angespannt.

Am Linzer Hauptbahnhof hat am Samstagnachmittag ein Streit zwischen rund 20 Asylwerbern aus Afghanistan und dem Irak für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Im Zuge der Auseinandersetzung hatte ein 18-jähriger Iraker einem 20-jährigen Afghanen einen Schlag auf das rechte Auge versetzt und ihn erneut ins Gesicht geschlagen, als sein Kontrahent schon zu Boden gegangen war.

Ein Landsmann begleitete den Verletzten zur Polizei. Die Rettung brachte den 20-Jährigen zur Untersuchung weiter ins Krankenhaus. Der Afghane dürfte laut Landespolizeidirektion mit leichten Verletzungen davon gekommen sein. Erste Informationen, dass es auch zu einer Messerstecherei gekommen ist, haben sich später nicht bestätigt. Der 18-Jährige konnte wenig später von der Polizei in einer Asylunterkunft gestellt werden.

Zahlreiche Zwischenfälle

Es war nicht das erste Mal, dass es am Linzer Hauptbahnhof zu gewalttätigen Übergriffen kommt. Die Polizei ist zwar mit einer eigenen Dienststelle vertreten, hat aber trotzdem alle Hände voll zu tun, die Situation irgendwie in den Griff zu bekommen.

Noch immer konnten einige Fälle nicht aufgeklärt werden. So wurde vergangene Woche ein 16-Jähriger brutal attackiert, wenig zuvor gab es eine Pfefferspray-Attacke über die Lüftung eines McDonald’s. Selbst der Angriff von rund 15 Männern auf einen 26-Jährigen konnte bisher nicht aufgeklärt werden.

Bei der Polizei vertraut man weiterhin auf die Abschreckungswirkung von Kameras. Der Linzer Stadtpolizeikommandant Karl Pogutter gegenüber orf.at: „Sie haben einen großen Nutzen, weil wir nachvollziehen, ob die Angaben des Opfers auch dem entsprechen, wie es sich tatsächlich abgespielt hat. Oft kann sich das Opfer auch gar nicht mehr so genau erinnern.“ Das Auswerten der Videobilder würde allerdings viel Zeit und Ermittlungsarbeit erfordern.

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