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Unfall

Auto
 halbiert, Mann lebt

Eine Sache von Sekunden: Ein 21-Jähriger überlebte eine Zugkollision nur knapp. 

Ein Zug aus Hunderten Tonnen Stahl rammte einen Pkw. Normalerweise das sichere Todesurteil für die Insassen des Autos. Doch ein aufmerksamer Deutscher konnte sich in letzter Sekunde retten.

Erschreckt. Der 21-Jährige war mit seinem Auto im Innviertel unterwegs. Bei Schalchen (Braunau) übersah er an einem unbeschrankten Bahnübergang offenbar einen nahenden Zug.

Der Lokführer betätigte das Horn. Der Autolenker aber reagierte komplett falsch: Er erschrak so sehr, dass er auf die Bremse trat. Das Auto blieb genau auf den Gleisen stehen – der Zug näherte sich mit voller Geschwindigkeit.

Auto mitgeschleift. Der Lokführer leitete sofort eine Notbremsung ein. Während sich der Zug bereits mit quietschenden Bremsen näherte, öffnete der junge Mann die Autotür und hechtete hinaus – in letzter Sekunde. Denn kurz darauf erfasste die Lok das graue kleine Auto und schleifte es mit. Die Beifahrerseite wurde dabei unter dem Zug eingekeilt, der Pkw regelrecht halbiert.

Nur durchgecheckt. Die Einsatzkräfte befürchteten, dass sie einen Schwerverletzten aus dem Auto schneiden müssen, als sie das Wrack sahen. Doch der Lenker marschierte unter ungläubigen Blicken selbst zum Rettungswagen, weil er sich leicht am Arm verletzt haben dürfte. Im Spital wurde er sicherheitshalber durchgecheckt.

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