Windrad-Inferno: Techniker angeklagt

Menschliches Versagen

Windrad-Inferno: Techniker angeklagt

Prozess gegen 40-Jährigen, der einen Windrad-Brand verschuldet haben soll.     

Die schwarze Rauchwolke über einem lichterloh brennenden Windrad in Gols war kurz vor Weihnachten 2017 kilometerweit zu sehen. Eine Explosion im Maschinenraum des 1,5 Millionen Euro teuren Windrades hatte zum Brand geführt. Zwei Servicetechniker (21, 40) wurden lebensgefährlich verletzt, schafften aber mit letzter Kraft den Abstieg aus 90 Metern Höhe. Der Ältere der beiden musste sich am Dienstag in Eisenstadt wegen fahrlässiger Herbeiführung einer Feuersbrunst vor Gericht verantworten.

Angeklagter bekannte 
sich nicht schuldig

Laut Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte entgegen der Elektroschutzverordnung und nicht den ­Sicherheitshinweisen der ­Bedienungsanleitung entsprechend hantiert haben. Der 40-Jährige, der sich auch schwerer Körperverletzung verantworten muss, bekannte sich vor Gericht nicht schuldig. Das Urteil stand noch aus, es gilt die Unschuldsvermutung.

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