Stau-Chaos nach Geisterfahrer-Crash auf Wiener Nordbrücke

Das sind die Hotspots

Ferienstart: Hier droht ein Stau-Chaos

Sommerferienbeginn in Ostösterreich und Nord-Rhein-Westfalen sowie Formel 1 in Spielberg bringen Stauwochenende 

Am Freitag beginnt für die Schülerinnen und Schüler aus dem Burgenland, Niederösterreich und Wien der schulfreie Sommer. Auch im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland, Nordrhein-Westfalen, starten ab Montag die Sommerferien, die bis 17. August dauern. Wie „reisehungrig“ die Österreicher und Deutschen sind, zeigt sich spätestens seit Pfingsten. Die ARBÖ-Verkehrsexperten erwarten bereits ab Freitagnachmittag kilometerlange Staus und lange Verzögerungen auf den Stadtausfahrten von Wien und auf den Transitrouten im Osten. Als Spitzenreiter wird sich wahrscheinlich wieder die Südosttangente (A23) erweisen. Hier sollten Autofahrer zwischen dem Knoten Hirschstetten und der Baustelle St. Marx viel Geduld mitbringen. Auch auf der A22 (Donauuferautobahn) sowie der A4 (Ostautobahn) und auf der Altmannsdorfer Straße, Triester Straße oder Westausfahrt wird es bis in den Abend teilweise nur im Schritttempo vorangehen. In Niederösterreich werden die Ostautobahn (A4) zwischen Schwechat und Bruck an der Leitha, die Südautobahn (A2) zwischen Wien und Baden und die Westautobahn (A1) zwischen der Bundeshauptstadt und Sankt Pölten zu den Haupt-Stau-Strecken.

Am Samstag wird es auf den Transitstrecken im Süden und Westen und vermutlich an den Grenzen „eng“. Ab den frühen Vormittagsstunden werden in Salzburg und Tirol die Brennerautobahn (A13), die Fernpassstrecke (B179), die Inntalautobahn (A12) und die Tauernautobahn (A10) sowie die Westautobahn (A1) im Mittelpunkt der Stauberichterstattung stehen. An den Grenzen wird vermutlich die Ausreise nach Italien am längsten dauern. Italien verlangt bei der Einreise nicht nur die 3-G-Regel, sondern auch die Online-Registrierung [https://app.euplf.eu/] (https://app.euplf.eu/). Für alle, die das nicht getan haben oder das Selbstdeklarationsformular nicht im Vorhinein ausgefüllt haben, heißt es bei Kontrollen direkt an der Grenze das Formular ausfüllen. Auch bei der Einreise nach Österreich könnte die Verpflichtung, einen Impfnachweis, einen Genesungsnachweis oder einen negativen COVID-Test vorweisen zu müssen, den Geduldsfaden von Reisenden auf die Probe stellen.

Eine der wichtigsten Fragen für die heurige Urlaubsreise bleibt trotz Lockerungen noch immer: Welche Corona-Regelungen gelten bei der Einreise in das Urlaubsland? Der ARBÖ hat die Regelungen für Österreich, die Nachbarländer sowie Bulgarien, Griechenland, Kroatien, Rumänien und Serbien auf seiner Homepage unter [https://www.arboe.at/infos/covid19-infos/covid19-reiseinfos] (https://www.arboe.at/infos/covid19-infos/covid19-reiseinfos) zusammengestellt. Die Experten des ARBÖ stehen unter der Telefonnummer 050/123-123 oder per E-Mail unter [id@arboe.at] (mailto:id@arboe.at) für Fragen rund um das Thema Corona und Reisen zur Verfügung.

Formel-1 Grand Prix sorgt für Staus in der Obersteiermark

Am kommenden Wochenende gastiert die Formel 1 erneut am Red-Bull-Ring in Spielberg in der Obersteiermark. Eine genaue Besucheranzahl am Rennwochenende steht noch nicht fest. Die ARBÖ-Experten wissen aber aus Erfahrung, dass sich zigtausende Motorsportfans das Duell Mercedes gegen Ferrari nicht entgehen lassen werden. Die Anreise der Fans wird speziell rund um die Strecke, unter anderem auf der Spielberger- und der Triester Straße sowie auf den direkten Zufahrten zu den Parkplätzen für Staus sorgen. Auch auf der S36, vom Knoten St. Michael (A9) kommend, wird Geduld gefragt sein. Erfahrungsgemäß bringt die Abreise noch die längsten Verzögerungen mit sich, da die Besucher fast gleichzeitig losfahren. Bei langen Staus auf der S36 werden teilweise Auffahrten kurzfristig gesperrt.

„Besucher sollten sich auf jeden Fall an das Verkehrsleitkonzept halten. Bei Vorverkaufs-Tickets ist bereits ein fixer Parkplatz zugewiesen. Das Verkehrsleitsystem lotst die Autofahrer mittels Farbkennzeichnung zu den richtigen Parkplätzen. Halten Sie sich bitte daran, dass erspart Staus und Ärger, rät der ARBÖ-Informationsdienst.
 



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