"Horror-Hans" tot im Wald aufgefunden

Auf der Flucht

"Horror-Hans" tot im Wald aufgefunden

Zehn Tage war der psychisch kranke Straftäter von seiner Einrichtung abgängig.

Entwarnung in Vasoldsberg bei Graz: Freitagabend entdeckte ein Spaziergänger den 61-Jährigen tot in einem Wald – etwa drei Kilometer von dessen Pflegeeinrichtung entfernt: Seit Tagen war nach dem so genannten „Horror-Hans“ gesucht worden, die Bevölkerung wurde spät, aber dann doch gewarnt. „Es gibt keinen Hinweis auf Fremdverschulden“, so eine Polizeisprecherin. Unklar war, ob eine Obduktion des Leichnams vorgenommen wird.

Ausbrecher
Der Mann war psychisch schwer krank, wurde in einer Einrichtung betreut und konnte dort insgesamt drei Mal entwischen. 2009 hatte er in St. Marein im Mürztal mit einer fingierten Geiselnahme Schlagzeilen gemacht, 2011 dann in der Justizanstalt Josefstadt in Wien versucht, eine Psychiaterin als Geisel zu nehmen. Dabei verletzte er einen Justizwachebeamten schwer, der der Frau zur Hilfe kommen wollte.

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