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Chronik

Ibiza-Detektiv: Kein Ende im Koks-Prozess

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Weil eine Zeugeneinvernahme scheiterte, muss weiter prozessiert werden. 

NÖ. Zu Beginn des Prozesses gegen den Ex-Privatdetektiv Julian H. (41), den Drahtzieher des Ibiza-Videos, betonte der Richter noch, dass es im ak­tuellen Verfahren in St. Pölten ausschließlich um den illegalen Verkauf von 1,25 Kilo Kokain durch den Angeklagten ginge. Doch am 5. Prozesstag diesen Mittwoch stand dann doch jenes Video im Vordergrund, das ein Polit­beben ausgelöst hatte.
Es ging um die finan­zielle Situation des Angeklagten, sein Motiv für das angeklagte 50.000-Euro-Drogengeschäft. Der Richter wollte wissen, ob es zutreffe, dass Julian H. eine Bargeldzahlung des Nachrichtenmagazins Der Spiegel für das Ibiza-Material erwartet habe. „Ich habe nie etwas erwartet und nie etwas bekommen“, sagte der Ex-Detektiv, der nach Veröffentlichung des Videos angeblich in Angst gelebt habe.

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Gespräche im Wohnzimmer im Ibiza-Video
× Gespräche im Wohnzimmer im Ibiza-Video

Das erwartete Urteil wurde verschoben. Eine Zeugeneinvernahme platzte. Es gilt die Unschuldsvermutung. 

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