Zweiter Todesfall rund um obskure Hellseherin (47)

Ermittlungen gegen Sekte

Zweiter Todesfall rund um obskure Hellseherin (47)

Viel Fragen sind in der Causa um ein sehr düsteres Mordkomplott noch offen. 

Kärnten. Nach der Klärung des Mordes an einer 72-Jährigen in Villach, mehrerer Brandstiftungen und Betrugshandlungen in Kärnten (speziell in Wernberg) haben sich noch mehrere potenzielle Betrugsopfer des Frauen-Trios rund um die Hellseherin Margit T. bei der Polizei gemeldet. Ein 40-köpfiges Ermittlungsteam geht jeder Spur nach, auch wenn es nur Versuche der verdächtigen Frauen (43, 47 und 61) waren, betagte Menschen um ihr Vermögen zu bringen. Noch nicht geklärt ist bis dato der Verbleib des Großteils des bisher erbeuteten Geldes sowie das Motiv für die Brandstiftungen im selben Ort, wo die Sekten-Chefin und zweifache Mutter zu Hause ist.

Gerüchte: Es war eine Racheaktion

Gerüchten zufolge war es eine Racheaktion gegen die Mutter eines Nachbarn. Interessant ist, was den Brand in Sattendorf am Ossiacher See im Juni angeht, den die Polizei den drei Verdächtigen zuordnet: Der Inhaber des Hauses, ein älterer Mann, war Wochen vor dem Brand im Krankenhaus gestorben – im Spital. An einer natürlichen Ursache? Leider kann man einem etwaigen Mordverdacht nur schwer nachgehen – die Leiche des Pensionisten soll bereits eingeäschert worden sein . . . Es gilt die Unschuldsvermutung.



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