Mallorca-Drama: Er wurde ermordet

Eltern sind sich sicher

Mallorca-Drama: Er wurde ermordet

Eine Familie klagt an: „Unser Sohn wurde auf Mallorca ermordet.“

Mallorca, OÖ. Vor mehr als einer Woche stürzte Schlosserlehrling Andreas K. (17) auf Mallorca aus dem sechsten Stock des Hotels Obelisco in den Tod – ÖSTERREICH berichtete.

Seither lässt Vater Heinrich (50) nichts unversucht, um die Hintergründe des Unglücks aufzuklären. Mittlerweile ist er sich sicher: „Mein Sohn wurde ermordet.“ Die Polizei vor Ort beharrt weiter auf einen Unfall: „Beweise, wie Videobänder des Hotels, werden einfach unter den Tisch gekehrt“, klagt der Vater.

Heiße Spur
Eine heiße Spur führt nun zu afrikanischen Straßenmädchen, die sich in der Nähe des Hotels zuhauf tummeln. Aufdringlich bieten sie ihre Liebesdienste jungen Burschen an. Laut Augenzeugen sollen die Prostituierten sogar nachts über den Zaun des Hotels geklettert sein.

War der leicht angetrunkene junge Bursch (laut Obduktion hatte Andreas 1,15 Promille), der zuletzt alleine unterwegs war, ein ideales Opfer für einen schnellen Raub, der mit seinem Tod endete? In seiner Geldbörse fehlten 300 Euro. Mit seinem verschwundenen Handy wurde – nachweislich – noch zwei Tage nach seinem Tod mehrfach sogar nach Afrika telefoniert. Als Familie K. anrief, wurde aufgelegt. Seither ist es abgeschaltet. Ein Unfall oder Balconing – für die Hinterbliebenen ausgeschlossen.

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