Nach Attacke: FPÖ fordert Verbot von "Uber"

Fahrer griff DJane an

Nach Attacke: FPÖ fordert Verbot von "Uber"

Im Interview mit Radio Ö24 nimmt die FPÖ zum Vorfall Stellung und fordert Konsequenzen.

Völlig aus dem Ruder gelaufen ist am Wochenende eine Taxifahrt in der Wiener Innenstadt. Ein offenbar frauenfeindlicher Berufschauffeur des Fahrdienstes „Uber“  verlor völlig die Beherrschung, als eine junge Wienerin ihn bat, einen anderen Weg zu fahren. Es folgten Beleidigungen, Schimpftiraden, und schließlich erhob der Taxler auch die Faust.

FPÖ fordert Verbot

Nun meldete sich die FPÖ Wien zu Wort. In einem Interview mit Radio Ö24 forderte der Landespressesprecher Anton Mahdalik die Einstellung des Fahrdienstes „Uber“. „Wir werden unsere Anwälte beauftragen, diesen Fall noch einmal zu prüfen. Und wir werden erneut einen Versuch unternehmen, dass die Regierenden im ganzen Bundesgebiet gegen diesen Fahrdienst vorgehen. Das Verbot muss ein Ziel sein“, so Mahdalik im Interview.

Auch zum Verhalten des Fahrers fand Mahdalik deutliche Worte.  „Wenn man einen Fahrer briefen muss, dass bei uns in Österreich Männer und Frauen seit vielen Jahren gleichgestellt sind, dann ist er ungeeignet. Vielleicht sollte man Fahrer aus diesen Kulturkreisen, wenn die nicht schon seit Jahren in Österreich sind, gar nicht erst einstellen“, fordert der blaue Politiker.

Anzeige

Das Opfer hat indes Anzeige wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung erstattet, wie Polizeisprecher Paul Eidenberger bestätigt. Der Fahrer wurde noch nicht einvernommen.



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