Die Menschen im Katastrophengebiet atmen auf: Weitere erwartete Regenfälle blieben aus – jetzt wird am Wiederaufbau gearbeitet.
Eine Kaltfront hat am Mittwoch die Wetterlage radikal verändert. Westwind und kühlerer Tagestemperaturen lassen in den kommenden Tagen keine Gewitter und Platzregen erwarten. Die Assistenz des Bundesheeres geht indes unvermindert weiter. „Wir stellen Infrastrukturen in betroffenen Regionen wieder her“, erklärt Franz Sturm vom NÖ Militärkommando.
Im Einsatz
517 Mann helfen den Opfern der Juni-Flut beim
Aufräumen. Sie schuften und schaufeln in Mühldorf und Trandorf im Spitzer
Graben, in Senftenberg, in Altlengbach, in Luberegg und Weiten in der
Wachau, in Neustift-Innermanzing und Brand-Laaben im Wienerwald, in Melk
sowie St. Pölten. Aus Spitz, Weissenkirchen und Emmersdorf sind sie bereits
abgerückt, haben ihren Auftrag erfüllt.
Brücken
14 Brücken hat das jüngste Hochwasser allein
zwischen der Wachau und St. Pölten weggespült. Gestern schlugen Pioniere
daher im Spitzer Graben bei Trandorf eine Ersatzbrücke. Der Ort wäre sonst
von der Außenwelt praktisch abgeschnitten gewesen. Eine erste errichteten
Kollegen schon in der ersten Flutwoche in Waidhofen an der Thaya.
Einheiten
Soldaten stellten die Melker Pioniere, die ABC-Kompanie
Mautern, die NÖ Panzertruppen und Grenadiere generell und die Jäger aus
Amstetten.
Danke
Die Flutopfer wissen diese Hilfe zu schätzen. Mit dem
Entfernen von Schlamm und Müll sind die Florianis nach mehr als 14 Tagen
Dauereinsatz mittlerweile am Ende ihrer Kräfte.