Rätsel um Absturz mit drei toten Österreichern

Wiener Paar und Sohn unter Opfern

Rätsel um Absturz mit drei toten Österreichern

Das berühmteste Oldtimer-Flugzeug der Welt zerschellte in 2.500 Metern Höhe.

Die Junkers Ju 52, die westlich des Alpengipfels Piz Segnas in 2.500 Metern Höhe zerschellte, spielte in zwei Film-Klassikern eine tragende Rolle: In Agenten sterben einsam mit Richard Burton und in Operation Walküre mit Tom Cruise. Der Oldtimer wurde auch deshalb ausgewählt, weil er technisch in erstklassigem Zustand war. Zuletzt wurde die „Tante Ju“ vor wenigen Tagen im Juli gewartet. Seither war sie erst fünf Stunden geflogen. Auch deshalb ­rätseln die Experten, wie es zu der schrecklichen Tragödie mit 20 Toten kommen konnte.

Piloten setzten 
keinen Notruf ab

Unter den Opfern war auch ein Ehepaar aus Wien und deren Sohn, der zuletzt in Gablitz im Bezirk St. Pölten lebte. Die drei hatten für ein Ausflugspaket je 1.000 Euro bezahlt, die Rückreise sollte mit der Ju 52 (Baujahr 1939) erfolgen.

In der Kanzel saßen zwei Piloten, die 30 Jahre für die Swiss-Air geflogen waren. Sie setzten keinen Notruf ab, ein technisches Problem an der Maschine war nicht bekannt. Ob der Absturz etwas mit der Hitze zu tun hatte, wird untersucht, aber für unwahrscheinlich gehalten. Über eine Blackbox verfügte der Oldtimer nicht.

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