Bürgermeister bei Red-Bull-Lauf auf Schanze schwer verletzt

Im Spital in Schwarzach

Bürgermeister bei Red-Bull-Lauf auf Schanze schwer verletzt

VP-Bürgermeister Christoph Windisch stürzte bei Red-Bull-400-WM auf Bischofshofen-Schanze schwer. 

Niederösterreich. Bei der Red-Bull-400-WM, einem Lauf-Wettbewerb, bei dem die Skisprung-Schanze in Bischofshofen erstürmt wird, stürzte der Mannsdorfer Bürgermeister Christoph Windisch schwer. Der ÖVP-Politiker nahm mit Freunden an dem Lauf teil, schreibt "NÖN". 

Die Sportler starteten dabei dort, wo die Skispringer nach einem gelungenen Sprung normalerweise abschwingen. Sie sprinten den Hügel und die Schanze bis zum Start 400 Meter bergauf. Der Ortschef erinnert sich gegenüber "NÖN": "Es regnete. Ich lief gerade den Schanzentisch hinauf. Plötzlich – drei Meter vor dem Ziel – rutschte ich aus. Ich drehte mich schnell um und bretterte am Hosenboden die Schanze hinunter."

25 Meter durch die Luft geflogen

Augenzeugen beschreiben die schreckliche Szene, als Windisch fiel. Er stürzte mit etwa 60 km/h über den sieben Meter hohen Schanzentisch und segelte 25 Meter durch die Luft. 

Windisch wurde mit dem Hubschrauber schwer verletzt ins Krankenhaus nach Schwarzach geflogen. Er erlitt einen Lendenwirbel-Bruch, einen Trümmerbruch an der rechten Hand sowie eine Ellenbogen-Verletzung am linken Arm. Außerdem hatte er eine Gehirnerschütterung erlitten, die Lunge war kollabiert und neben zahlreichen Abschürfungen waren auch einige Wirbel sowie Rippen angeknackst, wie "NÖN" berichtet. 

Trotz Lungenkollaps, Wirbel- und Armverletzungen regelt er die Amtsgeschäfte. In einer Woche dann nicht mehr vom Krankenbett im Spital aus, sondern wieder in seinem Büro. 

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