81-Jährige brutal getötet

Messermord an Ex-Bankerin endlich geklärt

Wesentliche Ermittlungserkenntnisse zum bisher ungelösten Fall präsentierten die Ermittler am Freitag. 

Sbg, NÖ. Landespolizeidirektor, Staatsanwalt sowie der Leiter des Landeskriminalamtes luden nach Redaktionsschluss kurzfristig zur Pressekonferenz. Der Grund dafür: Ein 61 Jahre alter Österreicher wurde Donnerstagabend in Wiener Neustadt (Niederösterreich) gefasst. Die Ermittler sollen DNA-Spuren des 61-Jährigen am Tatort gefunden haben.
Wie berichtet, war die pensionierte Bankangestellte am 30. August 2020 vormittags tot in ihrer Eigentumswohnung in der Gorianstraße in Maxglan aufgefunden worden. Eine Bekannte hatte Nachschau in dem Wohnblock gehalten, weil sie die 81-Jährige nicht mehr erreichen konnte.
Die Tote wies insgesamt 28 Stichverletzungen auf, eine Obduktion ergab, dass die Seniorin, die sehr zurückgezogen lebte und die laut Nachbarn nie jemanden einfach so in die Wohnung ließ, verblutet war. Der Todeszeitpunkt wurde von der Gerichtsmedizin damals um den 28. August datiert.

Opfer vor Bluttat ein halbes Jahr auf Reha

Bis zuletzt unklar war, ob eine zum Verstauen der Leiche verwendete Stoffbahn mit dem Fischgrätmuster und einer Länge von acht Metern sowie einer Breite von 1,5 Metern (die Polizei veröfentlichte vor wenigen Wochen Fotos davon) bereits in der Unterkunft des Opfers vorhanden war oder von dem oder den Täter(n) an den Tatort mitgebracht wurde. Über mögliche DNA-Spuren wurde bislang nichts kommuniziert, sie führten aber zum Fahndungserfolg. Eine Freundin der Ermordeten verriet ÖSTERREICH im Vorfeld, dass es Streit mit der Pflegerin einer Bekannten gab. Andere berichteten davon, dass die durchaus vermögende Eleonore A. vor der Bluttat ein halbes Jahr auf Reha war – und dort einen zirka 60 Jahre alten Mann kennengelernt habe. Ist er der Verhaftete? 



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