Wolf

Rudel in Klosterneuburg vermutet

Wölfe jetzt schon vor den Toren Wiens

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Mehrere Sichtungen über Wildkameras hat es rund um Wien bereits gegeben.

Der Wolf nähert sich langsam, aber sicher der Wiener Stadtgrenze. Fünf Ziegen und zwei Schafe hat ein Wolf vor wenigen Tagen in St. Andrä-Wördern (NÖ) gerissen. Der jüngste Vorfall ereignete sich in Klosterneuburg: Sieben Schafe wurden im Stadtteil Kritzendorf gerissen und es besteht der Verdacht, dass es wieder Wölfe waren.

Der Bürgermeister von Klosterneuburg, Stefan Schmuckenschlager (ÖVP), ist der Meinung, dass gehandelt werden muss, bevor etwas passiert. In Klosterneuburg soll es deshalb eine Resolution des Gemeinderates geben. Sobald die Bevölkerung gefährdet sei, gebe es für Schmuckenschlager keinen Grund, den Wolf nicht zum Abschuss freizugeben.

Gefahr

Mehrere Sichtungen über Wildkameras hat es rund um Wien bereits gegeben. Beim Forstamt sieht man die Situation entspannter. „Der Wolf ist ein sehr scheues Tier. In den letzten Jahrzehnten, wenn man recherchiert, kommt man in Mitteleuropa drauf, dass es keine einzige gefährliche Situation mit Menschen oder Wölfen gegeben hat“, erklärte Forstdirektor Andreas Januskovecz. Der Wolf ist außerdem geschützt und ein Abschuss nur in Ausnahmefällen erlaubt. Bevor das passiert, gäbe es laut Januskovecz genügend Maßnahmen, um Schafe oder andere Weidetiere zu schützen.

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