Prozess: Schülerin (17) vergewaltigt

Nicht rechtskräftig: 8 Jahre Haft

Prozess: Schülerin (17) vergewaltigt

Prozess gegen Rumänen (38). Opfer stand Todesängste aus. 

Es war eine der brutalsten Vergewaltigungen der letzten Jahre: Am Salzach-Treppelweg bei Hallein soll der 38-Jährige im August 2005 die junge Frau vom Fahrrad gerissen, samt Rad ins Gebüsch gezerrt, dort mehrfach missbraucht haben.

Der mehrfach wegen Diebstahls Vorbestrafte, selbst mit dem Rad unterwegs, hatte die 17-Jährige zuvor angerempelt und so zu Sturz gebracht. Danach riss er ihr die Kleider vom Leib, schlug sie, hielt ihr den Mund mit der Hand zu und bedrohte sie mit dem Umbringen. Als Passanten vorbeikamen, gelang dem Opfer die Flucht. Es lief nackt und schreiend auf den Weg zurück, wurde von den Passanten in Schutz genommen.

Prozess. Dem Rumänen, es gilt die Unschuldsvermutung, gelang vorerst die Flucht. Er wurde später in Rom gefasst, mithilfe von DNA-Spuren überführt. Ein Dolmetscher übersetzte ihn vor Gericht: „Es war alles freiwillig, sie hat 50 Euro dafür genommen. Ich weiß nicht, warum sie plötzlich weggelaufen ist.“

Das noch nicht rechtskräftige Urteil: acht Jahre Haft. Der 38-Jährige brach bei der Verkündung in Tränen aus.



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