Am 20. Jänner 2026 beginnen mit der Baufeldübergabe die Bauarbeiten für die neue Zentrale Notaufnahme (ZNA) der Klinik Donaustadt. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant. Die Modernisierung erfolgt im laufenden Betrieb und wird durch ein eigens entwickeltes Rochaden-System ermöglicht.
Die ZNA ist die erste Anlaufstelle für akute Notfälle, hier zählt jede Minute. Deshalb wird der gesamte Bereich modernisiert und neu organisiert: Notfallbereich, Unfallakutbereich und Unfallambulanz werden innerhalb der bestehenden Flächen komplett neu gedacht. „Mit der Modernisierung der ZNA in der Klinik Donaustadt setzt der Wiener Gesundheitsverbund einen weiteren wichtigen Schritt für die Gesundheitsversorgung von morgen“, so WIGEV-Generaldirektorin Stellvertreter Herwig Wetzlinger.
Effizientere Arbeitsabläufe und kürzere Wege
Notfallbereich, Unfallakutbereich und Unfallambulanz werden innerhalb der bestehenden ZNA-Flächen vollständig neu strukturiert und nach modernsten medizinischen und betrieblichen Kriterien angeordnet. „Die neue Zentrale Notaufnahme verfügt dann über optimale Schnittstellen zu den einzelnen Sonderfächern. Insbesondere kann die Kooperation zwischen der unfallchirurgischen und internistischen Notfallaufnahme verbessert werden“, so Lothar Mayerhofer, Ärztlicher Direktor der Klinik Donaustadt. Dadurch entstehen noch effizientere Abläufe für Patienten, Besucher und das medizinische Personal.
Neu, modern und effizient soll es werden.
Umbau in Bauphasen – Betrieb bleibt aufrecht
Die Modernisierung erfolgt im Bestandsgebäude und bei laufendem ZNA-Betrieb. „Der Bauprozess ist dafür in mehrere Bau- und Teilphasen gegliedert, die exakt auf die betrieblichen Abläufe abgestimmt sind“, erklärt Michael Lischent, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsverbund Projektentwicklungs- und Baumanagement GmbH. „Grundlage ist ein detailliert ausgearbeitetes Rochaden-System, das gewährleistet, die ZNA als essentielle Abteilung der Klinik Donaustadt 24/7 weiterführen zu können.“ So funktionieren die Rochaden: Der Notfallbereich wurde im Dezember 2025 temporär in den bestehenden Bettenturm 1 verlegt. Die freiwerdenden Flächen werden anschließend zu modernen Schockräumen umgebaut. In weiterer Folge wechseln die Bereiche Unfallambulanz und Notfall schrittweise ihre Standorte, bis alle Funktionsbereiche ihren endgültigen Platz erreicht haben. Nach Abschluss aller Bauphasen erfolgt Ende 2028 die Übersiedlung des Notfallbereichs in die endgültig umgebauten Räumlichkeiten.