Nach Mord an Studenten

Mexiko: Lage eskaliert weiter

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Wütende Demonstranten haben Regionalparlament gestürmt.

Nach dem mutmaßlichen Mord an Dutzenden Studenten in Mexiko haben Demonstranten das Regionalparlament des Bundesstaats Guerrero im Südwesten des Landes gestürmt. Zuvor drangen die aufgebrachten Lehrer am Mittwoch in der Provinzhauptstadt Chilpancingo in Büros des regionalen Bildungsministeriums ein. Vor dem Gebäude steckten sie Möbel und Dokumente in Brand.

Bereits in den vergangenen Tagen war es in der Region und in der mexikanischen Hauptstadt zu Krawallen gekommen. Die Wut der Demonstranten richtet sich gegen die Behörden, die ihrer Meinung nach zu wenig für die Aufklärung des Verbrechens in der Stadt Iguala tun.

Korrupte Polizisten hatten dort Ende September 43 Lehramtsstudenten verschleppt und der kriminellen Organisation "Guerreros Unidos" übergeben. Inhaftierte Bandenmitglieder gestanden mittlerweile, die Studenten getötet und verbrannt zu haben. Drahtzieher der Tat soll das Bürgermeisterehepaar von Iguala sein.

VIDEO: Demonstranten setzen Regionalparlament in Brand

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