Toter Promi-Wirt: Es war doch ein Mord

Witwe muss 14 Jahre ins Gefängnis

Toter Promi-Wirt: Es war doch ein Mord

Im zweiten Anlauf wurde die Witwe des Promi-Wirtes doch wegen Mordes verurteilt.

Salzburg. Bis zum Schluss beteuerte Petronella T. (33) ihre Unschuld: „Ich wollte ihn nicht ­töten. Ich habe ihn geliebt, wollte sogar ein Kind von ihm“, sagte sie vor Gericht. Die Rumänin musste sich die vergangenen drei Tage in Salzburg wegen Mordes verantworten. Sie soll am 3. März 2019 den Promi-Wirt Erich T. (57) von der bekannten Lisa-Alm in Flachau im Streit mit ­einem Obstmesser erstochen haben. Mögliches Motiv: Eine zu ihren Gunsten abgeschlossene ­Lebensversicherung über 300.000 Euro.

Schon im ersten Prozess sprach Petronella T. von einem Unglücksfall. Die Geschworenen glaubten ihr. Das Urteil wegen absichtlich schwerer Körperverletzung mit Todesfolge: acht Jahre Haft.

Doch der OGH hob das milde Urteil auf. Im zweiten Anlauf dann die einstimmige Entscheidung: 14 Jahre Haft wegen Mordes. Strafmildernd war die Unbescholtenheit der Angeklagten. Nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung.

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