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Waris ist tot

Schock: Bub (1) nach Rottweiler-Attacke verstorben

Der 17 Monate alte Bub erlag heute den schweren Verletzungen

Seit Wochen ist die Familie des kleinen Waris (1) rund um die Uhr im Krankenhaus und bangt um sein Leben. Am Montag, dem  10.9.2018 gegen 20 Uhr wurde der erst 17 Monate alte Bub von einem Nachbarshund in der Ziegelhofstraße in Wien-Donaustadt angefallen und vor den Augen der Großeltern in den Kopf gebissen. Lange schwebte der Bub in Lebensgefahr.  Jetzt hat er den Kampf gegen die schweren Verletzungen verloren. 

Schwere Verletzungen. Niemand versteht, wieso der Rottweiler, der mit seiner Besitzerin (48) auf der anderen Straßenseite Gassi ging, über die Fahrbahn lief und sich mit seinen 50 Kilo auf den kleinen Waris stürzte.

Alkoholisierte Tierhalterin griff nicht ein 

Unmittelbar während der Attacke habe die Tierhalterin nicht eingegriffen, sagte die Sprecherin. Nachdem eine beherzte Zeugin dazwischengegangen war, sicherte die 48-Jährige ihren Hund mit der Leine an einem Baum. Der Polizei seien vor der Attacke am Montag keine Vorfälle mit dem Rottweiler bekannt gewesen. Rottweiler stehen auf der Liste der gefährlichen Hunderassen, die Besitzer müssen den Hundeführerschein machen. Dass die Frau alkoholisiert mit dem "Listenhund" unterwegs war, "kann im Verwaltungsstrafverfahren als Erschwerungsgrund hinzukommen", meinte Steirer. Bezüglich Alkohol gebe es für Halter generell aber keine speziellen Einschränkungen.

Hund wurde eingeschläfert

Rottweiler stehen auf der Liste der gefährlichen Hunderassen, die Besitzer müssen den Hundeführschein machen, was die Tierhalterin im Jahr 2016 auch absolviert hat. Vor der Attacke vor mehr als zwei Wochen hat es keine Vorfälle mit dem Tier gegeben. Der Hund wurde allerdings eingeschläfert, weil er sich auch im Tierquartier aggressiv verhielt und eine Weitervermittlung an einen neuen Halter nicht möglich gewesen wäre.

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