Schock und Ärger nach Drechsler-Aus

Heftige Kritik

Schock und Ärger nach Drechsler-Aus

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Das Aus bringt alte Forderungen nach weniger Bürokratie zurück.

1918 hat Engelbert Drechsler sein gleichnamiges Café gegründet, 2005 übernahm Manfred Stallmajer. Ende März 2018 ist (vorläufig) Schluss mit dem Kultlokal beim Naschmarkt. "Wir geben das Lokal dem Eigentümer des Hauses zurück. Was er damit macht, weiß ich nicht", erklärter er gegenüber ÖSTERREICH.
 
Gefundenes Fressen für die Rathausopposition
 
Magisch. Die Wiener Opposition reagierte mit Bestürzung und Kritik. Die "Nachtwirtschaft als der Umgang mit Clubkultur und Gastronomie" werde von der Stadtregierung "ignoriert", klagte etwa Neos-Wirtschaftssprecher Markus Ornig. Mit dem Drechsler verschwinde ein "magischer Ort für Nachtschwärmer".
 
Weckruf. "Bedauerlich" und ein "Weckruf" ist die Schließung für Markus Wölbitsch (ÖVP). Unternehmer "leiden immer stärker unter bürokratischen Hürden", so Wölbitsch weiter. Wien müsse "Wirtschaftsmotor statt Sozialmagnet" werden, so die Ansage auf Parteilinie. Die von ihm ins Spiel gebrachte Senkung der Umsatzsteuer bei Übernachtungen hätte dem Drechsler aber nicht geholfen.
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