Temperatur-Scans

So rüstet sich Österreich gegen das Coronavirus

Seit Donnerstagmittag wird am Flughafen Wien mit der geplanten Temperaturmessung von Passagieren begonnen. 

Mit einigen Stunden Verzögerung wird nun seit Donnerstagmittag am Flughafen Wien mit den Temperaturmessungen von Passagieren, die per Direktflug aus China kommen, begonnen. Geplant war der Start der Maßnahme ab 6:00 - Grund für die Verzögerung ist die mehr als sechsstündige Verspätung der ersten Maschine der Air China. Den Passagieren wurde allesamt die Temperatur gemessen, dabei seien keine Auffälligkeiten festgestellt worden.

Video zum Thema: Coronavirus in Österreich: Der aktuelle Stand

Die Kontrollen sollen auch in Zukunft mittels Infrarot-Thermometer noch direkt im Flugzeug durchgeführt werden. Personen, bei denen Fieber oder andere Symptome festgestellt werden, sollen direkt in die Krankenhäuser Mödling und St.Pölten gebracht und dort weiter untersucht werden.

3 Flüge pro Woche betroffen

Flughafen-Vorstand Günther Ofner betont, dass von den Temperaturchecks nur drei Flüge pro Woche betroffen seien. In Summe seien das etwa 400 Passagiere pro Woche, ein sehr geringer Teil der rund 250.000 Passagiere, die momentan wöchentlich am Flughafen abgefertigt werden.

Auch Gesundheitsminister Rudolf Anschober beruhigt: "Ja, das Coronavirus ist in Europa angekommen, aber auf eine sehr, sehr, sehr überschaubare Art und Weise, bislang zumindest. Das ist kein Grund zur Panik.“ Laut dem Minister soll es auch im Flugzeug auf dem Weg von China nach Wien bereits Kontrollen geben. „Es wird auch ein Gesundheitsfragebogen im Flugzeug ausgeteilt und den österreichischen Behörden übermittelt“



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