Soldat schießt Kameraden an

20-Jähriger schwer verletzt

Soldat schießt Kameraden an

Schwerer Schussunfall Montagmittag in der ehemaligen Mickl-Kaserne in Bad Radkersburg in der Südsteiermark.

Ein Grundwehrdiener (20) aus Oberösterreich, der seit Juni im Zuge eines sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatzes an der Grenze stationiert ist, wurde schwer verletzt. Ein Projektil hatte sich laut ersten Informationen der Polizei gegen 11.30 Uhr in der eigentlich aufgelassenen Kaserne, die derzeit für den Assistenzeinsatz als Unterkunft genutzt wird, beim Verstauen der Waffe – einer Glock mit Kaliber 9 Millimeter – aus der Pistole eines Soldaten gelöst. Sein 20-jähriger Kamerad wurde ins Becken getroffen.

Junger Oberösterreicher erlitt glatten Durchschuss

Der 20-Jährige, der einen glatten Durchschuss erlitt, wurde von einem Sanitätsunteroffizier erstversorgt, ins Spital geflogen, operiert und ist außer Lebensgefahr.

Die in der Nähe stehenden Soldaten und der Träger der Pistole werden von Bundesheer-Psychologen betreut. Ein Vorsatz wurde vom Militärkommando ausgeschlossen.

Militärkommandant Heinz Zöllner zeigte sich bestürzt und sicherte dem Soldaten und seinen Angehörigen jegliche Unterstützung zu.

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