Entwarnung nach Überschwemmungen

Obersteiermark

Entwarnung nach Überschwemmungen

 Temperaturen um den Gefrierpunkt stoppten Schneeschmelze vorerst.

Die Situation in den Überschwemmungsgebieten im obersteirischen Bezirk Murtal hat sich zu Wochenbeginn laut einem Feuerwehrsprecher beruhigt. Die Temperaturen lagen in den Morgenstunden in fast allen Bezirkshauptstädten der nördlichen Landesteile um den Gefrierpunkt, stellenweise schneite es sogar wieder. Durch die niedrigen Temperaturen sei die Schneeschmelze gestoppt worden, so Feuerwehr-Bereichssprecher Thomas Zeiler zur APA. Derzeit gebe es keine Einsätze.

Die Lage dürfte bis zur Wochenmitte aller Wahrscheinlichkeit ruhig ruhigbleiben, dann ist von den Meteorologen wieder eine Erwärmung vorausgesagt. "Da könnte es dann wieder zu Einsätzen kommen, aber die Entwicklung lässt sich nie genau vorhersagen", so Zeiler. Als Beispiel nannte er den abgeschlossenen jüngsten Einsatz am Sonntag, als ein Gehöft vor den Schmelzwassermassen mittels Abpumpen gesichert werden musste: "Zu Mittag hat noch die Sonne geschienen und es hat getaut, am späten Nachmittag wurde es kühler und es hat sogar leicht geschneit."


Hohe Temperaturen von bis zu 16 Grad Celsius hatten am vergangene Wochenende zu einem plötzlichen Tauen von Eis und Schnee im obersteirischen Bezirk Murtal geführt. Zahlreiche Wehren mit rund 200 Mann sicherten mit einer großen Anzahl von Motorpumpen etliche Gehöfte und Häuser und sorgten dafür, dass in Keller eingedrungenes Wasser abgepumpt wurde. In Weißkirchen bei Judenburg führte die Schmelze beim Granitzenbach zu einem Eisstoß, der von einem Bagger zertrümmert werden musste, um eine Überschwemmung zu verhindern. Das schwere Gerät wurde von der Feuerwehr sicherheitshalber vorläufig bei der Brücke belassen, so Bereichskommandant Friedrich Quinz.

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