Mobbing-Opfer wollten Schule sprengen

Steiermark

Mobbing-Opfer wollten Schule sprengen

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Weil sie von anderen gemobbt wurden, wollten zwei Teenager ein Blutbad anrichten.

Steiermark. Die Burschen (16, 17) drohten Mitte Jänner in sozialen Netzwerken sowie in der Polytechnischen Schule in Leibnitz mit einem Amoklauf.

In ihrer Drohung sollen die Schüler auf Anders Breivik, der bei einem Anschlag in Norwegen Dutzende junge Menschen erschoss, Bezug genommen haben. Es gehe darum, „Leute in den Tod zu reißen“. Das Duo drohte, sowohl die Schule zu sprengen, als auch Menschen zu erschießen.

Cobra. Mitschüler bekamen Wind davon und erzählten es ihren Eltern, die sich wiederum an die Polizei wandten. Die Uniformierten rückten mit der Sondereinheit Cobra und einem Hubschrauber zur Schule und nahmen die Burschen fest. Waffen wurden bei ihnen nicht gefunden. Wie aus den Befragungen der Polizei hervorgeht, war Mobbing der Grund, wieso die Schüler drohten, ein Blutbad anzurichten.

Die Jugendlichen stehen heute Donnerstag wegen gefährlicher Drohung vor Gericht. 

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