Schutzzone Graz: Erste verstärkte Kontrollen fanden statt

In zwei Grazer Parks

Schutzzone Graz: Erste verstärkte Kontrollen fanden statt

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Die Grazer Polizei führte in den Schutzzonen erste verstärkte Kontrollen durch.

Noch am Tag des Inkrafttretens der Schutzzonen in zwei Grazer Parks hat die Polizei mit verstärkten Kontrollen und Registrierungen begonnen. Im Volksgartenpark etwa fuhren am Mittwoch gegen 15.00 Uhr mehrere Busse voll mit Beamten vor. Eine Art "Registrierstraße" wurde eingerichtet, in der Personen erfasst und überprüft wurden. Auch an anderen Orten fanden Kontrollen statt.
 
Eine Bilanz über den ersten Tag wurde für Donnerstagvormittag seitens der Landespolizeidirektion Steiermark angekündigt. Dann soll auch klar sein, ob bereits Betretungsverbote verhängt wurden, sagte Sprecher Markus Lamb Mittwochnachmittag auf APA-Nachfrage. Neben dem Volksgartenpark waren Beamte sowohl in Uniform als auch in Zivilkleidung in anderen Parks und Örtlichkeiten unterwegs. Ziel der Schutzzonen sei es, den öffentlich sichtbaren Handel mit Drogen aus den Parks zu bringen - zum Schutz beispielsweise von Kindern.
 
Lamb bestätigte Beobachtungen, wonach manche der erst vor wenigen Tagen angebrachten Verordnungen bereits beschädigt oder abgerissen wurden. Er warnte davor: "Das ist ein strafrechtliches Delikt und kann mit bis zu sechs Monaten Haft bestraft werden."
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