Raub mit Schusswaffe

Teenie-Syrer lockten Passanten in iPhone-Falle

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Gezielt Jugendliche, die nach betuchterem Elternhaus aussahen und ein iPhone ans Ohr hielten, suchten sich zwei Syrer (16) als Opfer aus, um sie in einen Hinterhalt zu locken und ihnen die hochpreisigen Smartphones zu entreißen.

Wien. Wie erst jetzt durch die Ausforschung der dreisten Täter bekannt wurde, sollen zwei Syrer (16) im vergangenen September auf fiese Weise unterwegs gewesen sein, um an Beute und dann via (Handy-)Hehler an Bargeld zu bekommen.

In der Sobieskigasse im 9. Bezirk lockten sie spätabends nach 22 Uhr drei junge männliche Opfer in die Falle, indem sie an ihre Hilfsbereitschaft appellierten:  Als Vorwand gaben die beiden Zuwanderer - die am Gehsteig vor einem Hauseingang warteten - an, Hilfe beim Tragen von Tischen zu benötigen.  Die angesprochenen 16- bis 18-jährigen Burschen folgten der Aufforderung und fanden sich im Keller wieder, wo sie mit vorgehaltener Schusswaffe dazu gezwungen wurden, ihre iPhones herauszurücken.

"Her mit den Sperrcodes"

Weiters sollen die Teenie-Räuber ihre Opfer gefordert haben, die Sperrcodes der Mobiltelefone preiszugeben, um so das Zurücksetzen der Mobiltelefone zu ermöglichen. Völlig baff und eingeschüchtert verblieben die Bestohlenen im Keller, die Täter liefen davon.

Durch akribische Ermittlungsarbeit des Landeskriminalamtes Wien, Außenstelle West, konnten zwei Hehler eruiert werden, die eines der geraubten Mobiltelefone von einem der Tatverdächtigen erworben hatten. So konnten die Syrer ausgeforscht, festgenommen und in eine Justizanstalt gebracht werden. Die beiden weiteren Applehandys konnten im Zuge der weiteren Ermittlungen ebenfalls sichergestellt werden. 

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