Fünffach-Mord in Kitzbühel: Eishockey-Star unter den Toten

Horror-Tat schockt Land

Fünffach-Mord in Kitzbühel: Eishockey-Star unter den Toten

Der Oberösterreicher liebte Eishockey. Zuletzt spielte er in Linz. In Kitzbühel wollte sich der 24-Jährige endgültig etablieren. Jetzt ist der dem Fünffach-Mord in Kitzbühel zum Opfer gefallen.

Nadine H. hatte Schmetterlinge im Bauch, war über beide Ohren frisch verliebt. Vor zwei Monaten hatte sich die 19-Jährige von ihrem langjährigen Freund und Verlobten Andreas E. getrennt. Ob der neue Freund Florian J., der zuletzt nicht von ihrer Seite wich, der Grund hierfür war, oder ob sie sich erst nach der Trennung neu verliebte, ist noch unklar. Ihr 25-jähriger Ex konnte das neue Glück von Nadine jedenfalls nicht verkraften, war rasend vor Eifersucht.

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Als sich die drei dann auch noch zufällig am Wochen­ende abends in einem Lokal trafen, eskalierte die Situation. Stunden nach einem Streit kam es im legendären Wintersport-Ort zu einem bislang beispiellosen Blutbad. Andreas E. löschte praktisch die ganze Familie von Nadine H. aus.

 

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Ihr neuer Freund war erst seit Kurzem in Kitzbühel. Der 24-Jährige, der in der Nacht zum Sonntag ebenfalls erschossen wurde, stammte aus Oberösterreich in der Nähe von Gmunden am Traunsee. Der Student kam wegen seiner großen Leidenschaft nach Tirol. Er spielt Eishockey, zuletzt in Linz. In Kitzbühel wollte sich der 24-Jährige endgültig etablieren.

© privat

Andreas E. richtete das Blutbad in Kitzbühel an. Motiv: Eifersucht.

Der Neue lag 
in "seinem" Bett

Er übernachtete jetzt dort, wo Nadine lange mit An­dreas E. gelebt hatte. Der 25-Jährige war sogar im Elternhaus des Mädchens ­polizeilich gemeldet. Jetzt bewohnte Nadine die Einliegerwohnung mit ihrem neuen Freund.

Andreas E. wusste das. Nachdem er die Eltern und Nadines Bruder getötet hatte, kletterte er über den Balkon des Hauses und drang in die Wohnung der Tochter ein. Dann drückte er ab. Als er sich bei der Polizei stellte, schilderte er emotionslos, was geschehen war: „Ich habe gerade fünf Menschen umgebracht.“

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