Heiße Spur im Mordfall Lucile (20)

Kufstein

Heiße Spur im Mordfall Lucile (20)

Erste heiße Spur im Mordfall Lucile: Nur 300 Meter vom Fundort der erschlagenen Austauschstudentin an der Innpromenade in Kufstein entfernt wurde das Cover des iPhones der Toten entdeckt. Die große Hoffnung der Ermittler ist jetzt, dass sich darauf Spuren des Mörders befinden.

Fahrradhändler Hans-Peter Gratt entsorgte gerade seinen Müll, als er auf die markante Handy-Hülle stieß. „Ich habe sofort an den Mord gedacht, wusste noch, dass nach einem pinkfarbigen iPhone der Studentin gesucht wird“, sagte Gratt am Freitag zu ÖSTERREICH.

200 Hinweise
auf den Mörder

Der Geschäftsmann tat genau das Richtige. Er packte das Cover in ein Plastiksackerl und verständigte sofort die Polizei. Die wird den Fund jetzt kriminaltechnisch auf eventuelle DNA-Spuren untersuchen lassen.

Darüber hinaus fahnden die Ermittler weiter fieberhaft nach dem Mörder, der die Studentin, die seit vier Monaten in Kufstein lebte, in der Nacht zum 12. Jänner mit einem Wagenheber erschlagen hat.

Nach der Veröffentlichung eines Phantombildes gingen bei der Kripo rund 200 Hinweise auf den mutmaßlichen Täter ein. Alle wurden oder werden noch abgearbeitet, ein konkreter Verdacht besteht jedoch nicht, auch wenn sich die Fahnder sicher sind, dass es sich um einen Einheimischen gehandelt hat.

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