Wolf und Bär sorgen in Tirol für Aufsehen

Erneute Bären-Sichtung

Wolf und Bär sorgen in Tirol für Aufsehen

Heuer wurden in Tirol bereits 17 Mal ein Wolf und vier Mal ein Bär nachgewiesen.

Tirol. Am Montag wurde im Gemeindegebiet von Fiss ein Bär durch ein Spektiv aufgenommen. Das teilte das Land Tirol jetzt mit. Anhand von Spuren im Schnee wurde Mitte Mai sowohl im Gemeindegebiet von Serfaus als auch im Gemeindegebiet von ­Tobadill bereits ein Mal ein Bär nachgewiesen.

Nachweise. Einen genetischen Nachweis eines Bären gab es anhand eines am 28. Mai im Gemeindegebiet von Umhausen tot aufgefundenen Schafs. Von dort liegen nunmehr auch die Untersuchungsergebnisse von zwei weiteren toten Schafen, die am 30. Mai gefunden wurden, vor. Es wurde die DNA eines Wolfs aus der italienischen Population nachgewiesen.

Schafsrisse. Ebenfalls den Nachweis von einem Wolf aus der italienischen Population erbrachten die Untersuchungen von gerissenen Schafen am 31. Mai in Nauders und in Sölden sowie am 2. Juni in Längenfeld. Somit wurde im Ötztal im heurigen Jahr in Summe bereits vier Mal ein Wolf aus der italienischen Population sowie ein Mal ein Braunbär genetisch bestätigt.

Keine Beteiligung eines Raubtiers erbrachten hingegen die genetischen ­Untersuchungen der in Fügenberg und in Rohrberg genommenen Proben.

Wolf und Bär. Im heurigen Jahr wurden in Tirol laut Land bislang 17 Mal ein Wolf und vier Mal ein Bär nachgewiesen. Bei derzeit 17 gerissenen Schafen im Ötztal, im Oberen Gericht, im Wipptal, im Außerfern und im Zillertal wurde die DNA eines Wolfs gefunden. Ein Schaf wurde bisher von einem Bären ge­rissen.

Bisher haben Wolf und Bär 21 Mal zugeschlagen

Ergebnisse ausständig. Noch ausständig sind die Ergebnisse der genetischen Untersuchung von elf gerissenen Schafen am Lader Heuberg im Oberen Gericht vom 8. Juni. Dort hat man in der Zwischenzeit den wolfsabweisenden Nachtpferch in Betrieb genommen, wie das Land in einer Aussendung mitteilte. Dieser war vor den Rissen jedoch noch nicht in Betrieb.

Erneut tote Schafe. Aktuell gemeldet wurden auch drei tote Schafe aus dem Gemeindegebiet von Sautens sowie ein weiteres aus dem Gemeindegebiet von Silz. Proben wurden genommen, die Abklärung läuft.



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