Vapiano

Doch nicht Pinsa statt Pizza

Vapiano hält entgegen Spekulationen an Klassiker fest

Keine guten Nachrichten für Vapiano Fans: Denn die italiänische Restaurantkette streicht die Pizza aus der Karte. 

Das Angebot soll bis September aus der Karte genommen werden, erklärt der Mitgesellschafter Delf Neumann gegenüber der "Wirtschaftswoche". Als Ersatz soll dann eine Pinsa angeboten werden. Diese besteht aus einem norditaliänischem Teigfladen, der dem Pizza Teig sehr ähnelt.

Mit dem Angebot will die Restaurant-Kette, nach einem Insolvenz-Verfahren im vergangenen Jahr, neu durchstarten. Im Gegensatz zum Pizzateig, ruht der Pinsateig bis zu 72 Stunden, damit er besser zu verdauen ist. Zudem besteht der Teig meist aus mehreren Mehlarten, wie Weizen und Reis, Hefe und Sauerteig. Dazu kommen Salz, Kräuter, eventuell Öl und kaltes Wasser. Komplett verzichten möchte Vapiano zukünftig auch auf Soja in der Zubereitung. 

Neues System soll Verbesserungen bringen

Auch beim Service will sich Vapiano verbessern. In der Vergangenheit haben Gäste zum Beispiel kritisiert, dass die Speisen nicht gleichzeitig bei Gruppen ankamen, was ein gemeinsames Essen quasi unmöglich gemacht hat. Auch hier soll ein neues System Abhilfe schaffen, verspricht Neumann. Großgastronom Josef Dornhauser, Chef des ÖBB-Cateringdienstes DoN, hat in Österreich zwölf Vapiano-Standorte übernommen. Vollständg zur Gruppe gehören zehn Restaurants. Eine Mehrheit hat der Wiener an den zwei weiteren Franchise-FIlialen in Inssbruck erworben.

Kehrtwende

Am Dienstag stellte Vapiano klar, die Pizza nun doch behalte zu wollen. Die Entfernung der Pizza aus dem laufenden Sortiment werde nur für die Filialen in Deutschland gelten. In Österreich bleibt die Pizza auf der Speisekarte.  



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