Verkehrsstatistik: Todes-Serie zu Ostern

Blutiges Wochenende

Verkehrsstatistik: Todes-Serie zu Ostern

Heuer gab es bisher um 53 Prozent mehr Opfer auf den Straßen als im Vorjahr.

Die Serie an tödlichen Verkehrsunfällen auf den heimischen Straßen reißt nicht ab: Auch am Osterwochenende gab es wieder vier Verkehrs-Tote zu beklagen. Die erste Tragödie spielte sich am frühen Ostersonntag in der Bundeshauptstadt ab.

Autofahrer krachte frontal gegen einen Baum – tot
Ein Wiener (41), der laut Zeugenaussagen viel zu schnell unterwegs gewesen sein dürfte, kam gegen 9 Uhr auf der Wagramer Straße in der Donaustadt von der Fahrbahn ab und krachte frontal gegen einen Baum. Der 41-Jährige wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack geschnitten werden. Auf dem Weg ins Krankenhaus erlag er seinen schweren Verletzungen.

Das zweite Oster-Drama passierte am Ostermontag in Reisberg (Bez. Wolfsberg): Ein Einheimischer (40) war mit einer Bekannten (37) aus der Steiermark in seinem Pick-up auf dem Weg zu seinem Wohnhaus, als er plötzlich ins Schleudern kam und über eine Böschung rund 50 Meter abstürzte. Der Pick-up überschlug sich mehrmals und prallte wuchtig gegen einen Baum. „Eine Frau wurde im Fahrzeug eingeklemmt. Sie war bereits tot“, so Wilhelm Wascher, Einsatzleiter der Feuerwehr St. Marein: „Der Lenker lag außerhalb des Autos.“ Schwer verletzt wurde er ins Klinikum geflogen. Sein Zustand ist kritisch. Montagnachmittag kollidierte ein Rennradfahrer in Grödig (Flachgau) auf einer Kreuzung mit einem Pkw und war sofort tot.

Donnerstag kam junger Biker (26) ums Leben

Bereits am Gründonnerstag war Biker Michael R. gestorben: Der 26-Jährige schlitterte nach einem Überholmanöver in den Gegenverkehr und wurde gerammt. Seit Jahresanfang gab es bei Verkehrsunfällen in Österreich 130 Tote. Im Vergleichszeitraum 2013 waren es 84 – ein Anstieg von rund 53 Prozent.

(kuc)

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