Vorarlberg

Wohnungsbrand: Sprung aus dem Fenster

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Mann wurde von Sirenen der Feuerwehr geweckt, die zu weiterem Brand unterwegs war.

Beim Brand von zwei Wohnhäusern in Lustenau haben am Donnerstagabend zwei Personen Rauchgasvergiftungen erlitten. Die beiden Männer im Alter von 42 und 49 Jahren hatten dabei großes Glück: Sie wurden nur durch die Löscharbeiten an dem etwa einen Kilometer entfernten anderen Gebäude auf die Flammen in den eigenen vier Wänden aufmerksam. Der 42-Jährige rettete sich mit einem Sprung durch das Fenster ins Freie, teilte die Sicherheitsdirektion mit.

Sprung ins Freie
Der Mann hatte sich im Schlafzimmer seiner Wohnung in der Holzstraße im ersten Obergeschoß schlafen gelegt. Als er gegen 20.15 Uhr von den Sirenen der Feuerwehrwagen geweckt wurde, nahm er selbst Brandgeruch wahr. Beim Öffnen der Zimmertüre schlugen ihm bereits Flammen aus der angrenzenden Küche entgegen. Daraufhin rettete er sich mit einem Sprung durchs Schlafzimmerfenster ins Freie. Der 49-Jährige, der zu Besuch war und sich im zweiten Obergeschoß aufhielt, konnte das Gebäude durch die Eingangstüre verlassen.

Der 42-Jährige wurde an Ort und Stelle erstversorgt und anschließend mit der Rettung zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus Dornbirn eingeliefert. Sein Gast wurde stationär im Dornbirner Spital aufgenommen.

Um 19.30 Uhr war bereits in einem Gebäude in der Staldenstraße Feuer ausgebrochen. Ein 20-jähriger Passant wurde auf starken Rauch aus dem Dachboden aufmerksam und schlug bei den Hausbewohnern - einem 20 Jahre alten Mann, einer 17-jährigen Jugendlichen und einem 82-jährigen Senior - Alarm. Sie blieben unverletzt.

Weshalb die beiden Gebäude Feuer fingen, war vorerst unbekannt. Insgesamt standen 200 Feuerwehrleute aus Lustenau, Dornbirn und Hohenems im Einsatz.

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