Gegendemonstrierende erzwangen mit Sitzblockaden geänderte Route des "Marsch fürs Leben" - Sieben Verwaltungsanzeigen
Zwei Demonstrationen für bzw. gegen Schwangerschaftsabbrüche haben am Samstag in Innsbruck zu mehreren Anzeigen geführt.
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In sieben Fällen setzte es Verwaltungsanzeigen wegen Ordnungsstörung, Anstandsverletzung und wegen Verstoßes gegen das Vermummungsverbot. Zwei Personen wurden wegen Störung der Versammlung weggewiesen, so die Bilanz der Tiroler Polizei am Abend.
"Marsch fürs Leben"
Beide Versammlungen waren ordnungsgemäß angemeldet. Der "Marsch fürs Leben" zog bis 14.45 Uhr durch Innsbruck, zuvor kam es bei einer Standkundgebung an der Annasäule zu Störaktionen von Gegendemonstrierenden. So musste wegen mehrerer Sitzblockaden die geplante Route geändert werden, hieß es. Nach der behördlichen Auflösung der Sitzblockaden hätten die Gegendemonstrierenden freiwillig den Schauplatz verlassen. Der Marsch endete schließlich am Ausgangspunkt in der Maria-Theresienstraße. "Dabei kam es zu keinen relevanten Vorfällen oder Festnahmen", so die Polizei. Die Demo "Sicherer Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen" begann um 11.30 Uhr und endete gegen 16.00 Uhr mit einer Kundgebung am Landhausplatz.