In einem geparkten Auto mit slowakischen Kennzeichen lauerten drei Männer, die nur auf eins warteten: dass sich jemand in ihrer Nähe einparkt, mit dem Funkschlüssel sein Auto absperrt und schnell davonschreitet.
Wien. Bei den drei verdächtigen Georgiern, die von Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS), Ermittlungsbereich Eigentum, hopsgenommen wurden, handelt es sich um sogenannte "Jammer" - das sind Autoeinbrecher bzw. Autodiebe, die den Empfang von Funksignalen unterbinden, indem sie mit einem Störgerät elektromagnetische Wellen aussenden und die ursprünglichen Wellen ganz oder teilweise überlagern. Als Opfer glaubt man, sein Auto abgesperrt zu haben - was aber nicht der Fall ist. Eine händische Kontrolle ist, bevor man weggeht, daher immer anzuraten.
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Die drei Bandenmitglieder in ihrem Auto beobachteten jedenfalls äußerst genau das Umfeld und legten ein verdächtiges Verhalten an den Tag. Durch die Beamten wurden sie einige Zeit observiert. Beim Naschmarkt dann hielt sich das Trio immer wieder im Bereich von geparkten Fahrzeugen auf, blockierten das Funksignal eines Peugeot und eines VW, um sich so Zugang in das Innere zu verschaffen. Anschließend durchwühlten sie die Pkw. Die drei Georgier (37, 38 und 47) wurden festgenommen. Bei ihnen wurden zwei Funkunterbrecher vorgefunden.
Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurden die Tatverdächtigen in eine Justizanstalt gebracht.