Eine Analyse von Politik-Chefredakteurin Isabelle Daniel
Die israelischen Sicherheitsdienste haben sich in die Apps des iranischen Militärs gehackt und schreiben dort auf farsi, dass diese das iranische Volk unterstützen und sich gegen das Mullah-Regime stellen sollen. Noch expliziter ist bereits Donald Trump geworden: Die iranischen Soldaten – Revolutionsgarde und Militär – sollten sich entscheiden, ob sie das gleiche Schicksal erleiden wollen wie Khamenei, den bekanntlich Bomben auslöschten.
Vier Wochen haben die USA für die militärische Intervention vorgesehen. Kann das islamistische Unrechtsregime in Teheran so lange durchhalten?
Stellt sich Militär gegen das Regime?
Derzeit wirken die Mullahs blutrünstig wie immer, dafür aber desorganisierter als sonst. Dass sie alle Golfstaaten gleichzeitig angegriffen hatten, spricht für Kurzsichtigkeit und Panik. Im 90 Millionen Staat sind freilich auch viele Mullah-Anhänger daheim. Die extreme Armut und Korruption hat aber die Zustimmung radikal gesenkt. Wie lange das Mullah-Regime durchhalten kann? So lange bis das Militär sich den Jungen anschließt und das Regime von innen stürzen würde. Die Chance ist klein, aber da.