In der ZiB2 war diesmal Leonore Gewessler zu Gast. Die Grünen -Chefin übte scharfe Kritik an der Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS.
Nach Herbert Kickl war am Mittwoch Leonore Gewessler dran. Hatte tags zuvor der FPÖ-Chef an der Ampel kein gutes Haar gelassen, so war es diesmal an der Grünen-Chefin, in der ZiB2 bei Margit Laufer etwas dosierter in Sachen Regierungskritik vorzugehen.
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Gewessler zeigte sich "unglaublich besorgt" über den Krieg. Die Grüne kritisierte, dass die Regierung noch keinen Krisenmechanismus gegen einen rasanten Preisanstieg bei Gas und Strom eingeführt habe. "Da fehlt jeder Plan, die Regierung muss in die Gänge kommen". Der von Staatssekretärin Michaela Schmidt angekündigte Preisdeckel von 10 Cent bei Strom "ist einfach noch nicht in Sicht." Dass die Preise an den Tankstellen schon jetzt steigen, verstehe sie nicht. "Der Sprit, der jetzt verkauft wird, liegt ja schon lange auf Lager, für Kriegsgewinnler habe ich kein Verständnis.
Ein Preisdeckel bei Strom und Gas müsse rasch kommen, so Gewessler. Die Grüne betonte, dass die Situation jetzt eine andere sei als 2022, als Russland die Ukraine völkerrechtswidrig überfallen habe. Damals habe auch die Versorgungssicherheit hergestellt werden müssen.